Ari Goldmann

Ari Goldmann_Große Nationen

Nach einem Studium der Malerei bei Friedemann Hahn an der Akademie für Bildende Künste in Mainz (1991-94) und Politologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz (1991-95) nimmt Ari Goldmann(*1968) 1994 das Studium an der HfBK in Hamburg bei K.P. Bremer und Henning Christiansen auf, das er 1999 als Meisterschüler bei Olav Christopher Jensen abschließt.

In seinen Bildern legt Ari Goldmann Strukturen frei. Grundlage sind oftmals Fotografien aus Zeitungen oder Kunstwerke, die auf ihre Grundlinien reduziert und miteinander kombiniert werden. Auf diese Weise entlarvt Ari Goldmann Bild- und Handlungsstrukturen, verfremdet und legt zugleich offen. Plakative Farben verstärken den Abstraktionsprozess und verleihen Gesten und Handlungen Signetcharakter. Aus Abläufen und Bewegungen werden Strukturen und Muster, die eine abstrakte Ästhetik entfalten und unser kollektives Zeichengedächtnis hinterfragen. Wie werden politische Gesten eingesetzt? Taugt ein jüngstes Gericht als Wohnzimmerdekoration und was verbirgt sich hinter dem scheinbar alltäglichen Bild eines weißen VW-Busses? Ari Goldmann stellt unsere (Seh)Gewohnheiten auf die Probe.

 

Ari Goldmann, Professoren, 2009

Ari Goldmann_Der Papst in Deutschland

 

Ari Goldmann, Friedensvertrag, 2013

Ari Goldmann, Weltmeister (rot), 2014, Foto: Fred Dott

Ari Goldmann, Fechter, 2013

Ari Goldmann, Nachbild, wenn der Vorhang fällt, 2009

Stipendien

2008 Arbeitsstipendium für Bildende Kunst der Stadt Hamburg
2007 Else-Heiliger-Fonds der Konrad Adenauer-Stiftung, Berlin
2000 Kulturaustausch (Johannesburg, Südafrika)

Einzelausstellungen (Auswahl)

2014
„Zwischen den Welten“, Galerie der Stadt Wendlingen am Neckar
„Menschheit“, galerie postel, Hamburg
2013

„Zeit und Gänse“, Haus am Schüberg, Ammersbek
2010
„Stehende Wellen“ Städtische Galerie, Villingen-Schwenningen
2008
„Bremslichter der Erkenntnis“ Galerie Lena Brüning, Berlin
2007
„Licht Wohl und Finsternis Wehe“, Kunstverein Bellevue-Saal, Wiesbaden
„Ein Hauch von Zweifel“, Foyer für junge Kunst der Hypo, Harburg
2006
„Lost in Sense“, Galerie Winter, Wiesbaden
2005
„Irgendetwas hat sich ereignet“, Werkmotiv, Berlin
2003
„Lektionen des Lebens“, Ausstellungsraum Taubenstraße, Hamburg
2001
„Was früher war, ist heute heute“, Westwerk, Hamburg
2000
„No Time No Place“, Eisenlohr and Goodman, Johannesburg, Südafrika
„Mein Schrecken“, Museum Lüdenscheid

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2012
„Stillstehende Sachen aus der Sammlung SØR Rusche“ Museum Abtei Liesborn, Wadersloh
„Party find ich unheimlich interessant“, Galerie Ölfrüh Hamburg
2011
„Wry“ Galerie Genscher, Hamburg
„Agora. Inner Circle – Outer Space“ Frappant, Hamburg
2010
„Blau“ Galerie Winter, Wiesbaden
„Da Hood“ Gängeviertel, Hamburg
„Holz“ Kunstverein Linda, Hamburg
2009
„Ungereimtheiten höherer Ordnung“ Kunsthaus Hamburg
2008
„Geman Light“ Frank Ruthman, New York, USA
„Wir nennen es Hamburg“, Kunstverein, Hamburg
„Stockfinster ist es draußen“ Galerie Lena Brüning, Berlin
2007
„Target“ Korea International Art Fair, Seoul
„Stipendiaten des Else-Heiliger-Fonds“, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
2006
„Blackpool“, KX, Hamburg
„Globalkolorit“, Galerie 14 Dioptrien, Hamburg
2003
„In Memoriam Bob Ross“, Turboplex, Berlin & Kunstverein, Konstanz
„Selbst“, Kunstverein, Marburg
2002
„Target“ im UNO-Hauptquartier, New York, USA
„Der Berg“, Kunstverein, Heidelberg
„Erforschung des Horizonts“, St.Petri Kunst, Lübeck & Kunsthalle Göppingen
2001
„Korrespondenzen: Hans Thoma, Otto Dix oder Ari Goldmann“, Städtische Galerie, Villingen-Schwenningen
2000
„arte nueva en Berlin“ org, Madrid, Spanien
„Genre Painting“, Galerie G7, Berlin
1999
„Schwarz Rot Gold“ Badisches Landesmuseum Karlsruhe
„Nordwestpassage“ Museen der Stadt Lüdenscheid