Amos Schliack

Amos Schliack, Mea Shearim, Sukkot, 1978/79

Ausgelöst durch Begegnungen mit den Fotografen Herbert List und Max Scheler entscheidet sich Amos Schliack (*1951, Bonn), der nach Schulzeit und Abitur in (West)-Berlin zunächst ein Studium der Architektur an der TU Berlin aufgenommen hatte, für die Fotografie als Beruf. Nach Assistenzen bei Jan de Wit (1974), Charlotte March und Ben Oyne (1975-76) arbeitet er ab 1976 als freier Bildjournalist für GEO, Stern, Merian, FAZ und das Zeitmagazin. Bis Mitte der 80er Jahre entstehen mit Aufenthalten in Jerusalem und New York außerdem mehrere Bücher zu Jerusalem und das Viertel Mea Shearim, sowie über New York. Ab 1982-2002 führte er ein eigenes Studio, zahlreiche Auslandsaufenthalte in London (ab 2004), Nord Israel (2006), Tel Aviv (2008-09) schließen sich an. Seit 2012 ist Amos Schliack wieder in Hamburg ansässig, zu diesem Zeitpunkt beginnt auch die Arbeit an dem Stolpertein-Projekt.

 

Preise

1982 1. Preis World Press Photo für eine Reportage über krebskranke Kinder (Stern)

2008/09 „Photographer in Residence“ in Tel Aviv

2016     Förderung durch die Stiftung der VG Bild Kunst, Thema: Das Londoner Eastend entlang der Buslinie 149 (Projekt in Arbeit)

 

Ausstellungen

2016 Stolpersteine. Fotografien aus dem Grindel. galerie postel, Hamburg

2011 ‚Kodachrome‘, Hommage an einen legedären Film, AOP Gallery, London

1994 ‚Hamburger‘, SW-Portaits für die Kampagne der Hamburger Sparkasse, PPS Galerie

1984 World Press Photo, Amsterdam

1983 Skyline New York, in verschiedenen Städten in Deutschland

 

Publikationen (Auswahl)

‚Tel Aviv One Hundred‘, ein Stadtportrait zum Zeitpunkt des Centennials der Stadt /Amos Schliack, Blurb (Photobuch), 2014

Hamburger : Porträts für die Hamburger Sparkasse / Amos Schliack
[Hamburg] : [Hamburger Sparkasse], [circa 1994]

Jerusalem / Amos Schliack. Mit e. Text von Teddy Kollek, Hamburg : Hoffmann u. Campe, 1989, ISBN: 3-455-08400-1

Die Juden von Mea Shearim / fotogr. von Amos Schliack. Mit einem Text von Henryk M. Broder, Hamburg : Ellert & Richter, 1986, ISBN:3-922294-76-6

N.Y. – New York / Amos Schliack,
Hamburg, 1985, ISBN: 3-922294-61-8

Skyline New York /Hg. Dunhill, Text: Mark Woodcock und Jürgen Hansen, Fotos: Amos Schliack, Bremen 1982

Mein Jerusalem / Text: Wibke Bruhns. Bild: Amos Schliack
Hamburg : Gruner & Jahr, 1982, ISBN: 3-570-04952-3

 

Fotostrecken in Zeitungen und Zeitschriften (1976-84)

Rendille, Bei den Kamelnomaden im Norden Kenias, GEO
Die Mönche vom Berg Athos, GEO
Jerusalem, GEO, GEO USA und stern
Jungfrau von Guadaloupe, Mexico, GEO
Das Jüdische Prag, FAZ-Magazin
Die Barristers von London, FAZ-Magazin
‚Station Peiper‘, Kinder und Krebs, stern
Portraits Berliner Frauen, Zeitmagazin
Salvador de Bahia, Brasilien, GEO
Edelsteinminen in Rio Grande do Sul, Brasilien, GEO
Das Passah-Fest der Samaritaner, Mount Garizim, Westbank, GEO
Bali, Das Jahrhunderfest Eka Dasa Rudra, GEO
Der Borobudur Tempel auf Java, GEO
Religion und Aberglauben in Thailand, GEO USA
Skyline New York für die Agentur Hansen & Partner / Dunhill

Amos Schliack, Mea Shearim

Amos Schliack, Mea Shearim, Rain 1978/79

Amos Schliack, Mea Shearim, Yom Kippur, 1978/79

Amos Schliack, Stolpersteine. Fotografien aus dem Grindel

Amos Schliack, Stolpersteine. Grindelallee 134, 2012

Amos Schliack, Stolpersteine. Grindelallee 134, 2012

Amos Schliack, Stolpersteine. Rutschbahn 8, 2012

Amos Schliack, Stolpersteine. Dillstraße 16, 2012

Amos Schliack, Auschwitz

Amos Schliack, Scarecrow, 1995